A7: Nadine Uhrhan
Selbstvorstellung
Liebe Freundinnen und Freunde,
ich bin Nadine Uhrhan, 51 Jahre alt und lebe in Steinbach. Am Umwelt-Campus habe ich Umweltplanung studiert und als Diplom-Wirtschaftsingenieurin abgeschlossen. Anschließend habe ich an der FernUniversität in Hagen einen Master of Science in Umweltwissenschaften erworben. Die Verbindung von Umwelt, Wirtschaft und nachhaltiger Entwicklung begleitet mich auch in meiner politischen Arbeit.
Als Mutter, Umweltwissenschaftlerin und Fraktionsvorsitzende im Stadtrat bringe ich unterschiedliche Perspektiven in mein Engagement ein. Ich erlebe, wie sehr politische Entscheidungen das Leben der Menschen vor Ort und die Zukunft kommender Generationen beeinflussen. Mir ist wichtig, unsere Städte und Gemeinden lebenswert zu gestalten und dabei ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Entwicklung und die Bedürfnisse der Menschen zusammenzudenken.
Deshalb kandidiere ich als Sprecherin für die KV-Saarlouis. Ich möchte Verantwortung übernehmen und mich dafür einsetzen, dass wir als Kreisverband unsere politische Arbeit weiterentwickeln und gemeinsam mehr bewegen können.
Vor uns liegt eine wichtige Landtagswahl. Als Spitzenkandidatin im Wahlkreis Saarlouis möchte ich dazu beitragen, dass grüne Themen bei den Menschen vor Ort stärker wahrgenommen werden und wir mehr Menschen von unseren Ideen überzeugen können.
In unserem Landkreis stehen wir vor großen Herausforderungen, die unsere Zukunft auf Jahre hinaus prägen werden. Der Strukturwandel beschäftigt viele Menschen. Die Entwicklung rund um Green Steel in Dillingen, der Weggang von Ford und die Frage, wie wir Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven in unserer Region erhalten und weiterentwickeln können, zeigen, wie wichtig es ist, diese Veränderungen aktiv zu begleiten. Mich interessiert, wie wir den Wandel ökologisch und wirtschaftlich gestalten und welche Chancen sich daraus für unseren Landkreis ergeben.
Gleichzeitig dürfen wir die Umweltprobleme vor unserer Haustür nicht aus dem Blick verlieren. Die Hitze und Dürre des vergangenen Sommers haben uns deutlich vor Augen geführt, wie verletzlich unsere Region ist. Das Pfingsthochwasser 2024 hat Schäden in Millionenhöhe verursacht und gezeigt, wie wichtig Vorsorge und Klimaanpassung sind. Auch die Diskussion um das Grubenwasser und das Absterben unserer Bäume sind Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Dazu gehören für mich ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, mehr Grün in unseren Städten und Gemeinden, Flächenentsiegelung und der Schutz unserer Wälder.
Ich möchte dazu beitragen, dass wir solche Themen im Kreisverband stärker aufgreifen und uns intensiver damit beschäftigen.
Für unseren Kreisverband ist mir wichtig, auf dem aufzubauen, was in den vergangenen Jahren erreicht wurde. Der bisherige Kreisvorstand hat nach schwierigen Zeiten viel Arbeit und Energie investiert, um unseren Kreisverband wieder aufzubauen und zu stärken. Das verdient Anerkennung, und ich habe großen Respekt vor diesem Engagement. Ich möchte diese Arbeit ausdrücklich würdigen und gemeinsam mit euch darauf aufbauen.
Gleichzeitig sehe ich die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu gehen und neben der organisatorischen Arbeit auch die inhaltliche Zusammenarbeit stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Besonders wichtig ist mir dabei die Unterstützung unserer Ortsverbände. Sie kennen die Situation vor Ort und wissen, welche Themen die Menschen beschäftigen. Der Kreisverband sollte sie bei ihrer Arbeit unterstützen, den Austausch untereinander fördern und dabei helfen, Wissen, Ideen und Erfahrungen miteinander zu teilen. Ich möchte, dass wir voneinander lernen und gute Ansätze auch über Gemeindegrenzen hinweg aufgreifen. Dafür braucht es einen Kreisverband, der ansprechbar ist, zuhört und die Arbeit vor Ort erleichtert.
Auch die Zusammenarbeit innerhalb des Kreisverbands liegt mir am Herzen. Ich wünsche mir, dass unterschiedliche Meinungen Platz haben, Mitglieder ihre Ideen einbringen können und wir Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen. Neue Menschen sollen bei uns willkommen sein und Möglichkeiten finden, sich einzubringen. Mir ist wichtig, dass wir offen miteinander umgehen, Argumente ernst nehmen und gemeinsam Entscheidungen treffen, die wir nach außen vertreten können.
Ich selbst möchte als Sprecherin zuhören, unterschiedliche Perspektiven abwägen und Entscheidungen sorgfältig treffen. Gleichzeitig bin ich bereit, hartnäckig für Dinge einzustehen, von denen ich überzeugt bin. Besonnenheit bedeutet für mich nicht, unentschlossen zu sein. Mir ist wichtig, überlegt zu handeln und dabei auch dann klar zu bleiben, wenn Entscheidungen nicht einfach sind.
Ich kandidiere, weil ich meine Erfahrungen aus der kommunalen Arbeit, meine fachlichen Kenntnisse und meine Ideen in die weitere Entwicklung unseres Kreisverbands einbringen möchte. Ich weiß, dass es nicht für alle Herausforderungen einfache Lösungen gibt und dass Veränderungen Zeit brauchen. Umso wichtiger ist es mir, gemeinsam an Themen zu arbeiten, voneinander zu lernen und Schritt für Schritt etwas zu bewegen.
Ich möchte mit euch auf dem Bestehenden aufbauen, unsere inhaltliche Arbeit stärken und dazu beitragen, dass wir mit klaren Themen und gegenseitiger Unterstützung in die kommende Landtagswahl gehen.
Ich freue mich, wenn ihr mir euer Vertrauen schenkt.